Zwischenstand

Alte und junge Hand

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Aufregende, intensive und anstrengende Wochen liegen hinter uns. Nach und nach wurde immer klarer, dass meine Mutter mit ihrer Erkrankung nicht bei uns bleiben kann. Ich wollte und konnte ihre Betreuung rund um die Uhr nicht mehr bewerkstelligen.

Unverhofft schnell bekamen wir von BayernStift die Zusage für ein Zimmer im nahegelegenen Erlangen. Doch vor dem Einzug dort wurde noch ein fast zweiwöchiger Aufenthalt im Klinikum in Bamberg notwendig. Inzwischen hat sich der Zustand meiner Mutter etwas stabilisiert, auch wenn sie sich noch nicht wirklich mit dem Umzug und ihrem neuen Zuhause abgefunden hat. Doch das ist nach dreißig Jahren im eigenen Haus und fünfzehn Jahren Alleinleben auch viel verlangt. Zumindest hat sich die Weglauf-Tendenz (die Fragen nach einer anderweitigen Unterbringung aufwarf) wieder gelegt. 

Die Lektionen, die ich unter anderem gelernt habe, sind: Mit meinen Kräften noch mehr hauszuhalten und meine Grenzen (an) zu erkennen, Ansprüche von außen kritisch zu prüfen und jetzt, in gesunden Tagen, rechtliche Notwendigkeiten wie die Betreuungsvollmacht zu organisieren, um es meiner Familie im „Fall der Fälle“ leichter zu machen.

Ein großes DANKE geht an Alle, sei es bei der Krankenkasse oder der Tagespflege, beim Hausarzt, Neurologen, MDK oder Fahrdienst, im Krankenhaus oder im Seniorenzentrum u.v.m., die einen richtig guten Job machten und machen.

Besonders bedanken möchte ich mich bei meiner Familie, die die Entscheidung, meine Mutter zu uns zu holen, mitgetragen und mich jederzeit tatkräftig unterstützt hat und es noch tut. Ohne euch hätte ich das nicht geschafft. DANKE.

Ich wünsche mir, dass das Thema mit allen Aspekten, Aufgaben, Gedanken und Emotionen bald in noch ruhigere Bahnen kommt, und meiner Mutter trotz aller Veränderungen noch eine schöne Zeit bei bestmöglicher Gesundheit.

Bild von Fotolia: #71132157 | © chaiyon021 | Senior and young holding hands with retro

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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