10 mal balancieren, klettern, rutschen, springen

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Letzten Freitag hatte ich im Mutter/Vater-Kind-Turnen zu einem „Besuch bei den Fröschen“ eingeladen. Für die 15 Eineinhalb- bis Dreijährigen wurde in der Turnhalle ein entsprechender Parcours aufgebaut:

  • Die Kinder (und manche Mama) stiegen hoch, sprangen dann vom Zweier-, Dreier- oder sogar Viererkasten und landeten sanft auf der Weichbodenmatte.
  • Sie balancierten wie ein Wetterfrosch über die schräg eingehängten Langbänke zu den Sprossenwänden und kletterten flink an diesen rauf und wieder runter auf den Boden.
  • Die lange Wellenbahn aus Einerkästen, Steppern, Reifen und Turnmatten lud zum darauf Laufen, darüber Rollen und Durchkrabbeln ein.
  • Zum freien Bewegen gab es eine Hürde, einen großen Pezziball und viele bunte Tücher.
  • Die Erwachsenen (Eltern, Großeltern) animierten die Kinder zum Bewegen und gaben Hilfestellung, wo es nötig war.
  • Umrahmt wurde das Ganze von Liedern wie „Wir Fröschelein“.

Wie ich Kursleiterin für die kleinen „Wusels“ und ihre Eltern wurde?

Ende Juli hatte ich eine Unterhaltung mit meiner Trainerin Martina, ihres Zeichens Abteilungsleiterin beim SV Buckenhofen. Sie erzählte mir, dass sie eine Kursleiterin für das Mutter/Vater-Kind-Turnen suchen würde und noch Niemanden gefunden hätte. Dabei hätte sie schon die ersten Anmeldungen für die neuen Kurse, die im September starten.

Wir sprachen kurz über das Konzept des Vereins, Kinder so früh als möglich in Bewegung und Eltern in Kontakt zu bringen. Dies waren auch mir schon immer wichtige Anliegen. Als meine Kinder klein waren, hatte ich neben einem Babycafé Gruppen für Spiel und Bewegung gegründet und geleitet. Also habe ich Martina spontan zugesagt, die Leitung für die zwei Freitags – Kurse von je einer Stunde zu übernehmen.

Neues lernen

Zu „meiner“ Zeit hatte ich zwar viel mit Kleingeräten, Material und Musik, jedoch nicht mit Großgeräten in der Turnhalle gearbeitet. Durch die Zusage habe ich die Möglichkeit bekommen, mich in das Thema „Aufbau und Sicherung von Bewegungslandschaften für Kleinkinder“ zu vertiefen. Darüber freue ich mich sehr. Ich tauchte regelrecht ein in die Vielzahl der Möglichkeiten und Ideen zum Klettern und Springen, Krabbeln und Balancieren, Rutschen, Schaukeln und Werfen u.v.m.. Inzwischen habe ich viel dazugelernt und weiß sogar, was ein „Lüneburger Stegel“ ist :-).

Kooperation

Für mich eine tolle Unterstützung, ohne die das Angebot so nicht möglich wäre: die Eltern des ersten Kurses helfen mir mithilfe eines Planes beim Aufbau der jeweiligen Stationen; die Eltern des zweiten Kurses, der gleich anschließend stattfindet, übernehmen den Abbau der Geräte. Das klappt ganz wunderbar und ich schicke auf diesem Weg ein herzliches „Danke!“ in die zwei Gruppen.

Mein besonderer Dank geht außerdem an Martina für ihr stets offenes Ohr und an Anja, die vorherige Kursleiterin, für Rat und Tat.

Insgesamt zehnmal treffen wir uns in der Turnhalle an der Grundschule Buckenhofen zum Ausprobieren, Toben, Singen, Reden und natürlich Kind-müde-Machen, wie ein Vater lachend anmerkte. Also nichts wie los in die nächsten Stunden, für die ich schon viele Ideen gesammelt habe.

Buch- und Termintipp:

Eine anschauliche und hilfreiche Fundgrube dank der 64 Fotokarten, 37 kompletten Stundenbilder und zahlreichen Fotobeispiele ist für mich dieser Ordner: Bierögel, Sybille und Hemming, Antje: Sternstunden im Kleinkindturnen. Ökotopia Verlag, Münster, 32012. € 35,80. ISBN: 978-3-86702-111-1.

Meine beiden nächsten Kurse zum Mutter/Vater-Kind-Turnen (10 mal am Freitag ab 15 bzw. 16 Uhr in Forchheim / Buckenhofen) beginnen im Januar 2014.

Bild von Fotolia: happy little girl at home gym © tan4ikk #49782483

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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