Sinn(e)volle Fastenzeit – Der Impuls zum 1. Fastensonntag: Hat es Ihnen geschmeckt?

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In der Reihe „Sinn(e)volle Fastenzeit“ geht es im heutigen ersten Impuls um den Geschmackssinn und das Schmecken.

1. Der Geschmackssinn

Beim erwachsenen Menschen liegen die Sinneszellen des Geschmacksorgans in der Zungen- und Rachenschleimhaut und vermitteln fünf (oder sechs) Grundqualitäten. Saurer und bitterer Geschmack können auf unreife, vergorene oder giftige Nahrungsmittel hinweisen. Die Geschmacksqualitäten süß, salzig, umami [fleischig-würzig, Anm. d. Red.] (und fetthaltig) kennzeichnen eine Nahrung grob nach ihrem Gehalt an ernährungswichtigen Stoffen.

Der Sinneseindruck, der üblicherweise als „Geschmack“ bezeichnet wird, ist ein Zusammenspiel des Geschmacks- und Geruchssinns gemeinsam mit Tast- und Temperaturempfindungen aus der Mundhöhle. (Quelle: Wikipedia)

2. Ganz nach meinem Geschmack

Ganz nach meinem Geschmack können nicht nur Lebensmittel, sondern auch Anderes wie Musik, Schmuck oder ein Urlausbsort sein. Manche Menschen sind nach meinem Empfinden geschmackvoll eingerichtet oder gekleidet, haben z.B. einen ausgesuchten Musikgeschmack, zeigen oder beweisen vielfältig ihren guten Geschmack.

Manches in meinem Leben schmeckt mir hingegen nicht. Bei Lebensmitteln stehen Ananas ganz oben auf der Liste. Hier finde ich nicht nur den Geschmack, sondern besonders den Geruch äußerst unangenehm.

Zudem gibt es immer wieder Situationen, die mir im übertragenen Sinne nicht „schmecken“, also nicht in meine Planung oder Vorstellung passen.

3. Geschmack – voll

Als Impuls für die kommende Woche lade ich Sie herzlich ein, verstärkt auf Ihren Geschmack zu achten. Nehmen Sie sich Zeit und gehen Sie folgenden Fragen nach:

  • Was schmeckt Ihnen besonders beim Essen und Trinken? Was gar nicht? War das schon immer so? Oder hat es sich erst entwickelt? Wie antworten Sie auf die Frage „Hat es Ihnen geschmeckt?“, wenn es Ihnen (nicht) geschmeckt hat?
  • Wie würden Sie Ihren Geschmack bei Möbeln und Kleidung, Musik oder Kunst beschreiben? Was gefällt Ihnen ausgesprochen gut, was nicht?
  • Erinnern Sie sich an eine Situation, die Ihnen nicht „geschmeckt“ hat? An der Sie lange zu beißen hatten? In der Sie z.B. Ihren Ärger hinuntergeschluckt haben? Oder die Ihnen lange im Magen gelegen hat?

Ich wünsche Ihnen einen schönen ersten Fastensonntag, ganz nach Ihrem Geschmack, und eine angenehme Fastenwoche. Alles Gute, bis zum zweiten Impuls „Sehen“.

> > > Meine heutige Empfehlung:

Meine geschätzte Kollegin Gabriele H. Panning bezieht sich in ihrem Impuls ebenfalls auf das Schmecken in Verbindung mit den Bibeltexten zum 1. Fastensonntag.                        Lesen Sie in ihrem Blog den Beitrag

Ein  neuer Geschmack von Leben – 1. Das Schmecken

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und „schmackhafte“ Anregungen.

Bild von Fotolia: Logodesign © Microstockfish #49252472

Gedanken zur Fastenzeit

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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