Reitferien in Marktleugast

Pferd glückliche Reiterin

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Anfang Juni stellte sich heraus, dass W. in den großen Ferien keinen Urlaub nehmen würde (was die Kolleg/innen mit schulpflichtigen Kindern sehr freute). Nach kurzer Beratung stand dann fest: W geht also arbeiten, unsere vier Großen haben ihre eigenen Pläne und sind „allein zuhaus“, Tochter4 und ich fahren gemeinsam in Urlaub. Nur: wohin? Ich wünschte mir, dass das Kind ein Programm und wir zumindest Halbpension hätten (sonst könnten wir auch zuhause bleiben).

Nach einiger Recherche im Internet klappte es schließlich mit der Buchung von zwei Wochen Ferien auf dem Ponyhof Weidner in der Nähe von Kulmbach. Unsere Jüngste wäre in der Gruppe der Kinder, bekäme täglich zwei Reitstunden und lerne viel rund um ihren neuen Sport, stellte mir Frau Weidner am Telefon in Aussicht.

Genau so war es. Nach einer kurzen Einweisung auf Egon, dem Holzpferd, saß T4 am ersten Tag auch schon hoch oben auf einem „richtigen“ Pferd namens Flo, der an der Longe gehorsam durch die Reithalle lief. Es folgten viele angeleitete Reitstunden auf verschiedenen Pferden mit dem Highlight nach knapp einer Woche: Das Tochterkind hatte so schnell gelernt, dass sie (samt Pferd) mit zum ersten Ausritt durfte. Berührend, wie stolz und glücklich sie ab da jeden Morgen mit der kleinen Truppe vom Hof ritt.

Immer wieder gebe es Kinder, erzählte der Seniorchef, die sich für die Arbeit drumherum „zu schade“ seien. Nicht so unsere Tochter, die ruhig und mit aller Selbstverständlichkeit erledigte, was zu tun war, von der Pflege des Pferdes bis zum Kehren des Hofes. Klasse!

Ich für meinen Teil wusste T4 gut versorgt, verbrachte viel Zeit mit Lesen, Schreiben, Radio hören oder Stricken, oder saß auf dem überdachten Balkon und schaute einfach nur den Schwalben zu. Daran, dass ich den Laptop vergebens mitgenommen und kein Internet hatte, gewöhnte ich mich bald. Ausspannen, Seele baumeln lassen, immer mal nette Unterhaltungen und vor allem ganz viel Ruhe – so hatte ich es mir gewünscht. Herrlich!

Selbst das Wetter legte sich ins Zeug und verwöhnte uns, bis auf ein kurzes Gewitter und zwei kühlere Vormittage, mit strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Doch trotz aller Begeisterung über die gelungenen Ferien kam gegen Ende bei uns Beiden Heimweh auf. Wir freuten uns auf das eigene Bett und besonders auf die restliche Familie. So feierten wir das Wiedersehen mit Allen entsprechend und hatten viel zu erzählen.

Neben den vielen Eindrücken und Reiterlebnissen auch von Familie R., deren Tochter den gleichen (eher seltenen) Vornamen, fast den gleichen Geburtstag und die gleiche Frisur hat wie unser Kind. An dieser Stelle herzliche Grüße an euch nach München.

Zum Abschluss DANKE an W. und die vier Großen, dass hier alles so gut geklappt hat, und DANKE an dich, liebe T4, dass der Urlaub auch wegen deiner Selbstständigkeit so erholsam für mich war.

Bild von Fotolia: #56560009 | © DWP | Junge Frau umarmt ihr Pferd und ist glücklich

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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