LNdW: Viele Eindrücke, 5 Tipps und ein Kurs

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Bereits zum siebten Mal fand im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen die Lange Nacht der Wissenschaften statt. In diesem Jahr nahmen am vergangenen Samstag zum ersten Mal die VHS Erlangen als Veranstalter und ich mit zwei Workshops zum Thema „Small Talk“ teil (s.auch HIER).

Über 15 Mal hatte ich den Kurs dazu schon gehalten, jeweils 6 Stunden lang. Was für eine interessante Herausforderung, das Wichtigste zum Thema in nur 30 Minuten anschaulich, interessant und unterhaltsam zu vermitteln.

Das Interesse am Nachtprogramm und an meinen beiden Veranstaltungen war enorm. Viele Interessierte mussten weggeschickt werden, weil der Raum schon übervoll war. Gemeinsam mit den ca. 50 Interessierten beantwortete ich dann ab 20 und ab 22 Uhr Fragen rund um den Einstieg: Was ist Small Talk genau? Wozu brauche ich ihn? Wieso sollte ich ihn beherrschen? Was braucht es für einen guten Small Talk? Welche Themen sind geeignet, welche eher nicht?

Dazu zeigte ich anhand einer einfachen Zeichnung (Haus, Baum, Sonne, vgl. auch HIER), wie einfach es im Prinzip ist, auf Gesprächsthemen zu kommen. Diese Anregung konnten die Anwesenden am Ende als Handzettel und Gedankenstütze mitnehmen.

Um der Ankündigung eines Workshops bzw. einer Mitmachaktion gerecht zu werden, gab es trotz des wenigen Platzes im Raum viele praktische Übungen. Dem Einen oder Anderen stand anfänglich die Verwunderung ins Gesicht geschrieben, was die mit Small Talk zu tun haben könnten. Doch der Bann war schnell gebrochen und die Leute führten bald Small Talks, als hätten sie noch nie etwas Anderes gemacht.

Abschließend gab ich noch 5 meiner Lieblingstipps weiter:

  1. In vielen Ratgebern zu lesen: Seien Sie selbstbewusst! (Der sorgte für fröhliches Lachen in der Runde).
  2. Eifern Sie nicht gestylten, trainierten und gescripteten Personen aus Internet, TV und Werbung nach. Seien Sie Sie selbst mit allen Ecken und Kanten. Die Anderen um Sie herum haben auch alle einen „Vogel“.
  3. Es gibt kein „Muss“ für ein Gespräch, zu dem Zwei gehören. Wenn Sie keine Lust zum Reden haben, lassen Sie es bleiben. Wenn der/die Andere keine Lust hat, nehmen Sie es nicht persönlich.
  4. Stellen Sie sich vor, Sie wären nach dem ersten Plumpser auf den Windelpopo sitzen geblieben, Sie hätten niemals stehen oder gar laufen gelernt. Wie haben Sie Fahrrad- oder Autofahren gelernt? Computern, lesen, schreiben, Englisch? – Also: bleiben Sie dran am Small Talk und üben Sie. Am besten täglich mit „einem Satz mehr“, sei es an der Bushaltestelle, beim Einkauf, in der Arbeit …
  5. Erfolg hat drei Buchstaben: TUN. Eine andere, schnelle Lösung gibt es nicht. Tun Sie es. Immer wieder. Wenn Sie an einem Punkt nicht zufrieden sind oder nicht weiterkommen, besuchen Sie einfach meinen Kurs.

Ich  hoffe, dass die Teilnehmer/innen aus dem kurzen Workshop wenigstens einen Tipp oder eine Idee mitnehmen konnten, die ihnen weitergeholfen hat. An Alle, die hinter den Kulissen für eine tolle LNdW gesorgt haben, ein dickes DANKE. Mir hat diese Art des Arbeitens jedenfalls großen Spaß gemacht und in meinem Ordner „Lieblingsthema Small Talk“ kamen zwei weitere Highlights hinzu.

  • Der nächste Kurs Small Talk – leicht gemacht ist am Samstag, 28.11.2015 von 10-16 Uhr.
  • Sollte die Resonanz weiter so groß sein, biete ich einen zusätzlichen Kurs (voraussichtlich eine Woche später) an.
  • Bequem online informieren und anmelden können Sie sich unter dem obigen Link und auf meiner VHS-Kursseite.
  • Wie viele Plätze aktuell noch frei sind, lesen Sie hier im Blog auf meiner VHS-Seite.

LET´S TALK 🙂 .

Bild von Fotolia: #90588798 | © Antonioguillem | Drei Personen unterhalten sich auf der Straße

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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