Impuls zum zweiten Advent: Honig

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Unser Honig

Honig ist in unserer Familie bei Gross und Klein sehr beliebt. Ob als Brotaufstrich beim Frühstück, in der warmen Milch als Seelenwärmer und Schlaftrunk, oder, mit etwas Butter vermengt, als heilender Lippenbalsam. Auch beim Kochen und Backen kommt Honig bei uns häufig zum Einsatz. Wenn immer möglich, verwenden wir reinen Imkerhonig.

Mein Honig

Zwei sehr schöne Honig – Erinnerungen teile ich gerne mit Ihnen:

Zum einen habe ich gestern in Erinnerung an einen köstlichen, dunklen, ja fast schwarzen Tannenhonig im Internet dessen Entstehung recherchiert.

  • Eine Möglichkeit ist, im Frühjahr die hellgrünen Spitzen einer Tanne (oder eines anderen Nadelbaumes) abzubrechen und nach Rezept einzukochen.
  • In der Natur ist es so: Da Tannen keinen Nektar wie Blüten haben, helfen andere Insekten aus. Blatt- und Schildläuse trinken den Zuckersaft von den Nadelspitzen, scheiden ihn aus und werden dann von Bienen „gemolken“. So entsteht Tannenhonig aus dem sogenannten Honigtau. Da dafür sehr viele Faktoren ideal zusammenpassen müssen, ist echter Tannenhonig entsprechend selten zu finden.

Zum Zweiten: Auf einer Familienfreizeit ergab sich nach dem Frühstück für mich die Gelegenheit, mit einem passionierten Imker in´s Gespräch zu kommen. Er erzählte engagiert, faszinierend und respektvoll von seinem zeitfüllenden Hobby und dem „süssen Gold“.

Viele positive Aspekte, wie das Leben und Arbeiten des Imkers mit seinen Bienenvölkern, das Zusammenspiel der Bienen in ihrer Gemeinschaft, das Eingebundensein in die Natur, oder die Kraft des Honigs mit seinen über 200 Inhaltsstoffen, erklärte er mir kenntnisreich und kurzweilig.

Auch auf einige negative Aspekte, wie z.B. die Bedrohung und das Aussterben von Bienen, kam er zu sprechen. Wir waren beide einigermassen erstaunt, als gegen Ende unserer Unterhaltung der Gong zum Mittagessen ertönte.

Honig für die Seele

Das Thema „Honig“ hat unglaublich viele, interessante Aspekte. In meiner Advents-Sonntags-Nachmittags-Stunde werde ich mich deshalb auf drei Fragen konzentrieren:

1. Honig steht stellvertretend für den Reichtum und die Fülle, in der ich lebe.                 Wofür bin ich heute besonders dankbar?

2. Honig steht beispielhaft für eine aussergewöhnliche Zusammenarbeit in der Gemeinschaft.                                                                                                                                                            Wo habe ich so etwas in letzter Zeit erlebt? Wo würde ich es gerne erleben? Was kann ich als Einzelne beitragen, damit ein Gesamtergebnis gelingt?

3. Honig steht symbolisch für Kraft, Stärkung und Heilung.                                                          Wem kann ich in der nächsten Woche etwas Gutes tun, womit er oder sie gestärkt wird? Was könnte das sein? Wie könnte so etwas aussehen?

Diese Gedanken werden mich heute durch diesen Adventssonntag und in die neue Woche hinein begleiten.

Ich wünsche ganz besonders Ihnen, der oder die Sie das hier gerade lesen, einen bereichernden, stärkenden und wohltuenden zweiten Advent.

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Adventsgedanken

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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