Halloween (31.10.). Nicht.

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Auf der Website von Labbé ist toll für Kinder erklärt, woher Halloween kommt und was es heute ist. Noch genauere Informationen darüber, was es mit Halloween, dem Verkleiden, den beleuchteten Kürbissen und dem „trick or treat/Süsses oder Saures“ auf sich hat, lesen Sie bei Wikipedia.

Meine persönliche Meinung dazu:

  • Ich finde es absolut richtig, Feste im Jahreskreis zu begehen und gestehe der Industrie gerne zu, den Markt mit allem Möglichen und Unmöglichen dazu zu überschütten, sowie das Thema zeitlich so weit als möglich auszuweiten, damit im Einkaufskalender ja keine Lücken entstehen. Ob und wie ich diesen „Trend“ mitmachen muss, kann oder will, finde ich absolut überdenkenswert.
  • Ich finde es schön, mit Kindern zu feiern. Ob es dabei sein muss, dass diese grauenhaft verkleidet und geschminkt sind, Fledermäuse und Fratzen aus schwarzem Tonpapier auf dem Tisch liegen, „Gruseliges“ gegessen und getrunken wird, und Spiele wie „Monsterstarre“ und „Vampirtod“ gespielt werden, sei einmal dahingestellt.
  • Ich bin sehr dafür, dass sich Kindergarten- und Grundschulkinder viel an der frischen Luft bewegen. Ob das allerdings um 21 Uhr, in stockfinsterer Nacht, ohne Begleitung, auf dem Weg zu fremden Leuten sein muss, finde ich durchaus eine Überlegung wert.
  • Ich bin überzeugt, dass das Kennenlernen von ausländischen Sitten und Bräuchen und das Lernen von Texten, zumal in einer fremden Sprache, die intellektuellen und interkulturellen Fähigkeiten von Kindern nachhaltig fördern. Ob dafür allerdings das Überwerfen einer billigen Verkleidung und ein sinnentleertes und auf Nachfrage nicht erklärbares „trick or treat“, wahlweise auch „Süsses oder Saures“, ausreichen, finde ich grundsätzlich diskussionswürdig.

Mein abschließender Gedanke:

So wie es viele Familien um uns herum gibt, die „Halloween“ auf ihre Art und nach ihrem Verständnis feiern, so haben meine Familie und ich uns entschlossen, dies nicht zu tun. In diesem Sinne viel Spass und vielen Dank für das Lesen bis hierher.

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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