Erster Adventssonntag

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Das Bild zum Artikel auszusuchen und mit der „1“ zu versehen, ging mir vor ein paar Tagen leicht von der Hand. Ich freute mich darauf, einen Blogartikel zu schreiben. Doch dann gelang es mir bis gestern Abend nicht, die richtigen Worte zu finden.

Mir war nicht nach typischen Adventsgedanken, Besinnlichkeit und weihnachtlicher Musik. Mir war auch nicht nach Black-Friday-Angeboten, die viele Geschäfte hier bis zum verkaufsoffenen Sonntag ausgedehnt hatten, nach Geschenkejagd und Menschenmengen.

Mir war nach … sein. In der Kirche sein und viele nette Menschen treffen. Beim Kaffee die erste Kerze am Adventskranz anzünden, mit W zusammensein, über die vergangene Woche und zukünftige Pläne plaudern. Nachmittags, nach dem erfolg- und eindruckreichen Small Talk-Kurs vom Samstag, zwei Stunden alleine sein. Abends, was zurzeit selten vorkommt, bei einem ausgiebigem Raclette mit und in der gesamten Familie sein. Dann noch einiges wegbügeln, um gut für die neue Woche gerüstet zu sein.

Nicht auf Heilig Abend und die Weihnachtstage vorausgepolt, sondern im Augenblick sein. So, und genau so, war er für mich stimmig, der erste Adventssonntag 2015.

Ich hoffe, auch Sie haben solch einen angenehmen Sonntag verbracht und sind ganz nach Ihren Wünschen in die Adventszeit gestartet. Sollte dem nicht so gewesen sein, gelingt es Ihnen vielleicht nächste Woche. Das wünsche ich Ihnen von Herzen.

Bild von Fotolia: #57775837 | © S.H.exclusiv | Weihnachtsapfel mit Stern und Puderzucker

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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