5 Gedanken zum Rücktritt von Papst Benedikt XVI.

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Heute hielt Papst Benedikt XVI. seine letzte Generalaudienz. Morgen wird er um 20 Uhr offiziell von seinem Amt zurücktreten.

Jenseits aller Überlegungen zu Sinn und Zweck eines solchen Amtes, zur Bürde der Aufgaben auf zwei menschlichen Schultern, zu Fragen rund um die Institution Kirche, zu Glaube und Religion – sind hier einige meiner Gedanken:

  1. Ich habe diesen Papst in Interviews als aufmerksamen, sehr belesenen, klugen, differenziert formulierenden Kirchenmann mit „Bodenhaftung“ gehört und gesehen. Diese Gesprächshaltung imponiert mir.
  2. Ich empfand ihn in seinem Amt als tief gläubig, verantwortungsvoll und äußerst pflichtbewusst. Wie schwerwiegend müssen die Gründe sein, die ihn zum Rücktritt bewogen haben.
  3. Sich, dem Umfeld und der Welt einzugestehen, dass man nicht mehr die Kraft aufbringt, die das Amt fordert, zeigt für mich nicht Schwäche, sondern Mut und persönliche Stärke.
  4. Dem Entschluss, es nicht seinem Vorgänger gleich zu tun und gleichzeitig einen Schritt zu gehen, den es in der Neuzeit noch nicht gab, zolle ich hohen Respekt.
  5. Ich wünsche ihm, dass er die nächsten Tage gut übersteht und noch viele Jahre bei bestmöglicher Gesundheit vor sich hat.

Wie denken Sie darüber?

Bild von Fotolia: Europe map earth planet model © freshidea #31042979

Über C. K.

Diplom-Sozialpädagogin (FH), Coach, Dozentin, Trainerin, Bloggerin, Ehefrau, Mutter von fünf Kindern, und seit 52 Jahren Aprilscherz ... Und Grübel - Karussell war gestern.
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